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Flagge Saudi ArabienFlagge Saudi Arabien

Essen und Trinken in Saudi Arabien

Die traditionelle arabische Küche ist leicht, bekömmlich und orientiert sich an den an die klimatischen Bedingungen.
Zum Frühstück und zur heißen Mittagszeit werden meist nur Obst, Brot oder ein leichtes Gericht, beispielsweise Falafel im Fladenbrot, zu sich genommen.
Das Abendessen ist die die Hauptmahlzeit und wird oft in den kühleren Abendstunden serviert. Essen und Trinken Essen und Trinken
Probieren Sie während ihrer Saudi-Arabien Reise köstliches Lammfleisch am Spieß. Kein Vergleich zum Kebab, der Sie in Deutschland angeboten wird. In Saudi-Arabien werden ebenfalls Gerichte aus zartem Hühnerfleisch serviert. 

Zu den Mahlzeiten wird häufig  ein flaches, ungesäuertes Fladenbrot, was „Pita“ angeboten oder alternativ  Thymian-Brote , die als Spezialität in Saudi-Arabien gelten. Viele landestypische Gerichte werden  auf der Grundlage von Humus zubereitet. Desweiteren sind Gerichte aus Kichererbsen, Linsen, Bulgur und Reis sind sehr beliebt.
Während der Mahlzeiten gilt absolutes Rauchverbot. Wenn Sie Linkshänder sind, sollten Sie sich bemühen, mit der rechten Hand zu essen. Die linke Hand wird in Saudi-Arabien als „unrein“ angesehen. In Ihrem Hotelzimmer können Sie selbstverständlich so speisen, wie Ihnen beliebt.

Vorschriften des Islam

Der Islam hat eine Reihe  Vorschriften bezüglich der Speisen und Getränke, So ist Alkohol und Schweinefleisch strengstens verboten. Es wird in Saudi Arabien im ganzen Land kein Alkohol ausgeschenkt. Verstöße gegen das strenge Alkoholverbot zieht schwere Strafen nach sich, und zwar sowohl für Saudis als auch für Ausländer.  Neben dem Alkohol verbietet der Koran u.a. auch den Verzehr Schweinefleisch und Tierblut.

Verhalten auf Ihrer Rundreise Saudi Arabien

Das Innenministerium des Königreiches hat einen offiziellen Verhaltenskatalog für Touristen bekanntgegeben. Das sollten Touristen  beachten beziehungsweise vermeiden (Auszug, ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Majestätsbeleidigung: Weder die Regierung, noch der König, die königliche Familie oder die Flagge dürfen beleidigt werden – auch nicht in sozialen Netzwerken.
  • Keine Fotos von Regierungs- und Militärgebäuden und Einwohnern, ohne deren Zustimmung.
  • Nichts Rotes am Valentinstag tragen: Saudi Arabien hat den Valentinstag verbannt, da er kein muslimischer Feiertag ist.
  • kein öffentlicher Austausch von Zärtlichkeiten: außerdem ist Homosexualität illegal und mit schweren Strafen belegt, hier ist es noch wichtiger, sich diskret zu verhalten.
  • immer den Reisepass  dabeihaben
  • Während des Ramadan darf bei Tageslicht weder gegessen, noch getrunken oder geraucht werden.
  • Alkohol, Drogen, Filme mit unanständigem Inhalt und Produkte aus Schweinefleisch dürfen unter keinen Umständen ins Land eingeführt werden.
  • angemessene, also zurückhaltende, weite Kleidung tragen: Frauen müssen sich nicht verschleiern, sollten aber Schals dabei haben, um sich insbesondere vor dem Betreten von religiösen Gebäuden verhüllen zu können. Schultern und Knie müssen bedeckt sein.
  • Geschlechtertrennung beachten: Frauen und Männer, die nicht verheiratet oder miteinander verwandt sind, sollen sich nicht zu lange zusammen in der Öffentlichkeit aufhalten. Es gibt getrennte Eingänge, und getrennte Bereiche am Strand, in Parks oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ob dies auch heißt, dass unverheiratete Paare nicht im gleichen Hotelzimmer schlafen dürfen, ist unklar.
  •  nicht in der Öffentlichkeit schwimmen und baden: Es gibt gemischte, private Schwimmbäder, aber an öffentlichen Stränden dürfen Frauen nicht vor den Augen von Männern schwimmen.
  • in der Öffentlichkeit umziehen: vermeiden Sie es, in der Öffentlichkeit Kleidung anzuprobieren, sogar in Umkleidekabinen.
  • Es ist Frauen verboten, einen Friedhof zu betreten.
  • Es ist Frauen verboten, unzensierte Modemagazine zu lesen.

Stilblüten und Fettnäpfchen in Saudi ArabienStaatswappenStaatswappen

  • Mit der Begrüßung (Mann)  as-salamu alaykum („Friede sei mit dir“) und der freundlichen Antwort  – waalaykum as-salam („Auch mit dir sei Friede“) – liegen Sie immer richtig. Auf diesen Gruß erfolgt meist  die Frage nach dem Befinden und wird beantwortet mit: „bi-khayr“ („gut“) oder „al-hamdu-lillah“ („Lob sei Gott!“). Wenn Sie einen Raum mit mehreren Personen betreten  wird zuerst der  Gastgeber, dann der Älteste und  schließlich die anderen Anwesenden begrüßt. . Dazu gehört ein sanfter Händedruck
  • Begrüßung (Frau) Vermeiden Sie Körperkontakt mit arabischen Frauen sie werden – wenn überhaupt – sehr  zurückhaltend begrüßt. Warten Sie ab, ob die Dame Ihnen die Hand reicht. Wenn  nicht, genügt kurzes Kopfnicken. Werden Sie als Frau von arabischen Männern nicht gegrüßt oder gar nicht ins Gespräch einbezogen, ist das Beweis ihrer Ehrerbietung.
  • Dresscode Nachlässige Kleidung bedeutet in Saudi Arabien häufig der Mangel an Wohlstand und Bildung. So sind kurze Hosen in der Regel nur  beim Sport erlaubt. Frauen tragen Hosen oder ein Knie bedeckendes Kostüm mit Strümpfen. Bloße Schultern und Oberarme, tiefe Dekolletés oder Beinschlitze sind tabu. In Saudi-Arabien müssen auch nichtarabische Frauen die Abaya, das traditionelle schwarze Gewand, tragen - wobei es seit der Öffnung hier eine Lockerung in den großen Städten gibt - auf dem Land sollte aus Ehrfurcht weiterhin eine Abaya getragen werden. 
  • Verhandeln Feilschen gehört zur Kultur. Planen Sie stets Zeit und Verhandlungsspielraum ein, besonders bei Preisen. Emotionale Ausbrüche aber auch Schweigen gehören zur Show

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